Ich frage mich, ob die Sterne leuchten,

damit jeder eines Tages den seinen wieder finden kann.

Antoine de Saint-Exupéry 

Nun ist es klar: Die Zeit, in der die meisten Kinder und Jugendlichen nicht in die Kindertagesstätte oder die Schule gehen können, für viele die Zeit des Arbeitens im Homeoffice, die Zeit des Versammlungsverbots wurde verlängert. Und so auch die Zeit, in der wir die uns anvertrauten Familien, die Kinder und Jugendlichen, die verwitweten Mütter und Väter leider nicht persönlich sehen werden, weil wir unsere Gruppen und Veranstaltungen auch weiterhin bis auf Weiteres absagen müssen.

Und trotzdem ist es uns wichtig, Kontakt zu halten, über Telefonate, Briefe, Emails, ein kurzes Ich-denk-an-dich, weil wir spüren, wie schwer die Situation für Familien mit erkrankten Familienmitgliedern ist: Lassen sie den Pflegedienst noch ins Haus oder übernehmen sie die komplette Versorgung alleine? Gehen sie zu eigentlich notwendigen Untersuchungen ins Krankenhaus oder zum Arzt oder sagen sie diese ab? Machen sie ihre Besorgungen noch selbst oder bitten sie andere darum, sie zu unterstützen?

Und wir hören, wie belastend die Situation für Familien in Trauer ist: Bei Verstorbenen, die an Corona erkrankt waren, ist keine Verabschiedung am offenen Sarg mehr möglich, Trauerfeiern dürfen nur mit großen Einschränkungen stattfinden, Trauernde bekommen keinen Kondolenzbesuch mehr, unsere jung Verwitweten müssen die Situation mit der Betreuung der Kinder zu Hause, Homeschooling und Arbeit, Geldeinbußen durch Kurzarbeit und ohne die persönliche Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden unter einen Hut bringen und vermissen so sehr die Umarmung eines lieben Menschen, unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen vermissen tatsächlich die Schule, ihre Sozialkontakte, machen sich Sorgen um ihren Schulabschluss, ihre Ausbildung, ihr Studium, vermissen den persönlichen Kontakt zu Menschen, die sie normalerweise in ihrer Trauer stützen und haben große Angst, (noch) einen Familienangehörigen zu verlieren.

Viele Kinder haben in den vergangenen Wochen einen Regenbogen gemalt und ins Fenster gehängt, als Zeichen dafür, dass sie zu Hause bleiben und um andere Kinder, die vorbei spazieren, mit diesem Hoffnungszeichen zu grüßen.

Wir wollen Sie einladen, egal ob begleitete Familie, Spender*in, Unbekannte*r, Trauergruppenteilnehmer*in, Freund*in oder Netzwerkpartner*in unseres Dienstes, sich in den kommenden Tagen und Wochen dem Thema Stern zu widmen. Vielleicht basteln Sie einen Stern aus Recyclingmaterialien, aus Holz, aus Metall, aus Papier, malen einen Stern auf einen Stein, auf die Straße oder einen Keilrahmen, vielleicht schreiben Sie ein Gedicht oder eine Geschichte zum Thema Stern oder Sie finden oder komponieren ein Sternenlied. Wir freuen uns über alle Zusendungen und werden ein Sternenfenster bei uns im Büro gestalten und auch an dieser Stelle von den Rückmeldungen berichten. So können Verbindungen entstehen, Solidarität kann sichtbar und Hoffnungszeichen gesetzt werden.

Und vielleicht wollen Sie ja auch an unserer 1000 Sterne-Aktion teilnehmen, wir wissen, dass uns viele Menschen in Kurzarbeit und Firmen mit enormen Umsatzeinbußen in diesem Jahr keine Spenden für unsere Arbeit zukommen lassen können und freuen uns umso mehr, wenn diejenigen, denen es möglich ist, unsere Arbeit, die zu einem Großteil aus Spenden finanziert wird, unterstützen.

Hier können Sie einen Antrag herunterladen um einer der 1000 Spender zu werden: Klick

Spendenkonto

IBAN: DE 36 6029 1120 0000 0090 24
BIC: GENODES1VBK
Volksbank Backnang eG

Kontakt

Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentraum
Größeweg 100 a
71522 Backnang

Telefon: 07191 3732432
E-Mail: info ( at ) kinderhospizdienst.net

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Aktuelles

21. April 2020 - Sterne-Aktion

 Ich frage mich, ob die Sterne leuchten,

damit jeder eines Tages den seinen wieder finden kann.

Antoine de Saint-Exupéry 

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6. April 2020 - Abschied nehmen in Zeiten von Covid-19

Liebe Besucher*innen unserer Homepage,

sich von einem lieben Menschen zu verabschieden, ist immer herausfordernd und schwer. 

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20. März 2020 - Unser Umgang mit dem Coronavirus

Wir haben immer eine große Verantwortung für unsere begleiteten Familien sowie für unsere haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

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